Schafer Tropfen - Quality Magazine
26093
post-template-default,single,single-post,postid-26093,single-format-standard,ajax_fade,page_not_loaded,,qode-title-hidden,qode-theme-ver-10.1.2,wpb-js-composer js-comp-ver-5.1,vc_responsive

Schafer Tropfen

Normalerweise wird der alljährliche Ardbeg-Tag am letzten Samstag des Islay Festivals für Musik und Malz (Fèis Ìle) weltweit gefeiert und präsentiert alles, was mit Ardbeg zu tun hat. In diesem Jahr wurde der Tag online zelebriert und lud Malt Whisky-Liebhaber dazu ein, auf zwei unglaubliche Jahrzehnte des Ardbeg-Komitees anzustoßen.

Die Ardbeg Whisky-Studien wurden dieses Jahr am 30. Mai 2020 über Facebook an Ardbeg-Fans auf der ganzen Welt übertragen. Das zweistündige Programm überzeugte mit Degustierungen, verschiedenen Spielen und einem Unterhaltungsprogramm, dass das 20-jährige Bestehen des Ardbeg-Komitees gebührend feierte. Das Motto der Festlichkeiten ist die Limited Edition, die für diesen Anlass in aller Ehre kreiert wurde: Ardbeg Blaaack, ein Single Malt, der explosive und intensive Aromen verspricht.

Aroma: In der Nase passt gebackener Fruchtpudding nahtlos mit Zedernholz und aromatischer Zigarrenkiste zusammen. Eichentannine und reichhaltige Trüffel nehmen dann ab und enthüllen subtile Noten von rauchiger Marmeladentarte.

Mit einem Spritzer Wasser entstehen intensive Aromen von Bitterkirsche und einer merkwürdig pikanten Note. Natürlich bewegt sich dieser Dram dann mit schönen duftenden und violetten Noten in eine andere Richtung.

Geschmack: Ein samtiges und überraschend pelziges Mundgefühl treibt den Gaumen in eine komplexe Symphonie kontrastierender Aromen: Anis, Russ und Sommerfrüchte – wie Kirschen, Erdbeeren, Aprikosen und Birnen – weiches Krümelgebäck, dunkle Schokolade, Kaffee und Mandeln.

Abgang: Ein langer, anhaltender russiger Abgang.

1815 wurde Ardbeg offiziell gegründet, als der komplexeste Islay Single Malt wird er aufgrund seiner Räucherung und Torfigkeit auf der ganzen Welt geschätzt. Gleichzeitig und unerwartet steckt in ihm eine Süße – ein Phänomen, das auch als das „Torfparadox“ bekannt ist. Die Zukunft von Ardbeg war in den 1980er und 1990er Jahren ungewiss, bis im Jahr 1997 die Firma Glenmorangie die Islay-Brennerei kaufte und Ardberg so vor dem dauerhaften Aussterben bewahrte. Seitdem hat die Brennerei im wahrsten Sinne des Wortes einen Phönix aus der Asche gezogen.

«Wir haben uns darauf gefreut, den Ardbeg-Tag in diesem Jahr mit unseren eingefleischten Fans hier in der Destillerie zu feiern und ebenso auf die weiteren Feierlichkeiten in der ganzen Welt. Leider haben uns die globalen Ereignisse überholt. Wir haben jedoch die Köpfe zusammen gesteckt und einen Backup-Plan ausgearbeitet, um unsere Komiteemitglieder bei sich daheim zu unterhalten und sicher zu halten», sagte Mickey Heads, Manager der Ardberg Destillerie.

Zur Brennerei gehört nämlich auch das etablierte Ardbeg-Komitee unter dem Vorsitz von Mickey Heads. Durch die Gründung des Komitees am 1. Januar 2000 wurde das Erbe des Whiskys geschützt. Über Tausende von Ardbeg-Anhängern weltweit möchten sicherstellen, dass „die Türen von Ardbeg nie wieder geschlossen werden“. Mittlerweile besteht das Komitee aus mehr als 120.000 Mitgliedern aus über 130 Ländern, die regelmäßig zu neuen Abfüllungen und Degustierungen konsultiert werden und an exklusiven Ausschussabfüllungen teilnehmen. Alle Mitglieder erhalten auch Einladungen zu besonderen Versammlungen, Tastings und Veranstaltungen. Bei Interesse kann dem Komitee unter ardbeg.com beigetreten werden. Gut etabliert, erfreut sich Ardbeg heute einer treuen und leidenschaftlichen Kundschaft.

 

 

No Comments

Post A Comment

%d Bloggern gefällt das: